Eigenproduktionen

THE DARK TRULLALA

-Albtraum einer Puppenspielerin

 

Eine Frau liegt auf einem Bett und schläft. Plötzlich beginnt sich etwas unter der Bettdecke zu bewegen. Eine kleine Gestalt wühlt sich unter der Decke aus dem Dunkeln hervor, sieht sich um und streichelt das Gesicht der jungen, schlafenden Frau. Durch kleine Bewegungen schafft die Handpuppe es, die Frau zu manipulieren. Wie in Trance folgt sie seinen Impulsen und verliert vollkommen die Kontrolle über ihren Körper.

Seit vielen Generationen lassen Puppenspieler ihren Kasper für uns tanzen, lassen ihn ihre Gedanken leben und unterwerfen ihn ihrer Kontrolle. Doch nun kommt es zu einem Führungswechsel. Der Kasper und sein Gefolge machen sich selbstständig und versuchen, ihre Puppenspielerin der Macht zu berauben, sie in ihre Welt ‐ die Welt hinter dem Castelet ‐ zu ziehen und sie zu einer von ihnen zu machen.

Es ist ein Machtkampf gegen eine Figur, die nicht sterben kann.

Der Grund, warum wir uns in unseren Träumen so fürchten, obwohl sie im Grunde nur Projektionen unserer eigenen Gedanken sind, ist der quälende Kontrollverlust, dem wir dabei ausgesetzt sind. Der Puppenspieler hat immer die Kontrolle – er führt die Puppe! Wenn dem aber nicht mehr so ist, wenn sein Material ein Eigenleben bekommt, wenn seine ganze Funktion im Beziehungsgeflecht Puppe – Spieler in Frage steht bis hin zum Punkt der Wehrlosigkeit, dann beginnt das dunkle „Trullala“. Lustvoll wird hier der Kampf mit den Grenzen des Möglichen erprobt. Wie begegnet man den uns bekannten traditionellen Kasperlefiguren in einem Albtraum? Sie werden sicherlich vieles sein, aber nicht harmlos. Der Absurdität wird an diesem Abend keine Grenze gesetzt, denn schließlich gibt es in einem Albtraum keine Spielregeln.

 

Konzept, Spiel, Bau: Sarah Wissner
Co Regie: Jonas Arndt
Endregie: Lutz Großmann

Trullala

Fotos@Kim Mauer

DER MINOTAURUS

 

Nach der Vorlage von Friedrich Dürrenmatts Ballade Minotaurus geht Jonas Arndt in dieser Tanz- Masken-Performance mit seinen Tänzern auf die Suche nach dem Menschen im Monster und dem Monster im Menschen.

Der Abend erzählt die tragische Geschichte einer weggesperrten Kreatur – halb Mann, halb Stier –, die kaum die Gelegenheit geboten bekommt, die Welt und sich selbst zu entdecken, bevor sie schon zu einem blutrüstigen Ungeheuer mutiert – oder gemacht wird.

Wir laden Sie ein zu einem Abend, an dem einige Fragen zu Wesen und Entstehung von „Monstrosität“ (im Individuum und in der Gesellschaft) gestellt werden und in der wir auf erschreckende Weise unserer eigenen Menschlichkeit begegnen, wie wir es viel zu selten tun.

Es spielen: Tena Kanjo, Patrick Paolucci, Sarah Wissner.
Regie/Konzept: Jonas Arndt
Bühne und Ausstattung: Sarah Wissner
Video: Kim Mauer
Choreographie: Jonas Arndt, Patrick Paolucci
Anleitung Maskenspiel: Sarah Wissner

Minotaurus

Fotos@Kim Mauer

WENN…DANN…

Ein Stück für Kinder ab 4 Jahren über das Entdecken und Erfinden

Das Stück entstand aus einer Kooperation zwischen dem Landesmuseum Württemberg und dem Studiengang Figurenspiel der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart und findet im Rahmen der „Schlossgeschichten“ im Jungen Schloss in Stuttgart statt.

Wenn zwei lustige, drollige Erfinder in einem bizarr ausgestatteten Labor losgelassen werden, dann ist das Chaos vorprogrammiert. Das Chaos und der Spaß! Kommen Sie mit auf eine Entdeckungsreise der ganz besonderen Art, auf der die Gesetze der Logik gehörig strapaziert und auch ein wenig verschoben werden. Sie und Ihre Kinder werden sich daran erfreuen, gemeinsam mit unseren Hauptfiguren herauszufinden, an welchem Rädchen man drehen muss, um welches Lämpchen anzuschalten, welcher Schalter welche Falltür öffnet und welche ungeahnte Reaktion wohl daraufhin ausgelöst wird.

Infos und Anmeldung unter: www.junges-schloss.de
Dauer: ca. 40 Minuten
Regie: Jonas Arndt, Simon Mazouri
Von und mit: Sarah Wissner, Anika Herzberg

 

Wenn...Dann...

 

 

DIE SCHÖNE MAGELONE

Ein Liedprojekt mit Schattentheater durch Overhead-Projektion.

 

Magelone

BEYOND THE SCREENS

Eine Szene aus „Beyond the Screens“ mit dem Titel „Wenn ich ich denke“. Ein Schattentheater in zeitgenössischer, offener Spielform.

 

beyond

 

DIE LANGEN UNTERHOSEN

Eine Performance in Long Johns mit den Studiengang Figurentheater Stuttgart, insziniert von Florian Feisel.

Unterhosen