Vita





Schon früh war es Sarah Wissner ein Anliegen Darstellende und Bildnerische Kunst kombinieren zu können. Dabei halfen ihr vor allem ihre Zeit in den Jugendclubs des Theaters Erlangen und des Staatstheaters Nürnberg. Dort entdeckte sie durch Arbeiten in den Bereichen Objekttheater mit Sonja Hilpert oder Maskenspiel mit Susanne Karl, bereits ihre große Leidenschaft für das Figurenspiel. Auch ihre Ausbildung an der Lothar-von-Faber Schule in Nürnberg, die sie mit ihrer Hochschulreife im Fachbereich Gestaltung abschloss, und in der sie große kunsttheoretische und praktische Expertisen sammeln konnte, half ihr dabei, sie auf diesen Weg vorzubereiten.

Seit 2013 studiert sie Figurenspiel an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart, wo sie unter anderem Unterricht bei Michael Mordo, Sylvia Wanke, Florian Feisel, Stephanie Rinke und Julika Mayer hatte.

Sarah Wissners Arbeit reicht von abstrakter Performance über Maske und Schattenspiel bis hin zur klassischen Marionette. Im Rahmen ihres Studiums und auch darüber hinaus hatte sie bereits mehrfach die Gelegenheit an professionellen Produktionen – sowohl an festen Theatern als auch in der freien Szene – mitzuwirken. Hierzu gehören unter anderem die Inszenierungen „Georg ist daneben“ am Wilhelma Theater in Stuttgart, „Beyond The Screens“ für das Lindenmuseum in Stuttgart oder dem Marionettenstück „The Unlimited String Octet Orchestra“ unter der Leitung von Frank Soehnle mitzuwirken.

Im Herbst diesen Jahres wird Sarah Wissner in der Produktion „Peter Pan“ am Theater Esslingen zu sehen sein und ihr Schattenspiel „Die Schöne Magelone“ in Winnenden uraufführen. Außerdem wird sie im nächsten Jahr ihre Horroretüde „The Dark Trullala“ zu einem abendfüllenden Programm ausbauen und damit ihr Studium an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart abschließen.

(Geschrieben von Jonas Arndt)